Anonymus – Das Buch ohne Gnade

Sanchez, der Barkeeper aus Santa Mondega hat erst mal die Nase voll von der Stadt und ist sehr erleichtert und froh, dass er eine Reise gewonnen hat. Wohin weiß er nicht, aber das spielt auch keine Rolle. Viel schlimmer ists, dass auch die Mystische Lady mit von der Party ist. Ziel der Reise ist ein abgeschiedener Ort mitten in der Wüste – dem Devils Graveyard – und ein echt luxioröses Hotel, in welchem pünktlich zu Halloween ein Gesangscontest unter dem Motto “Back from the Dead” stattfindet. Der Name des Ortes ist nicht zufällig so, aber das interessiert Sanchez herzlich wenig, vor allem, weil schon allein mit seiner Zimmerreservierung etwas schief ging – doch sein guter Kumpel Elvis – ein Auftragsmörder, der gerne singt – will ebenfalls an dem Gesangscontest teilnehmen und regelt die Sache – ohne allerdings zu ahnen, dass das vielleicht nicht so klug war.

Auch der Bourbon Kid kommt eher unfreiwillig in das luxuriöse Hotel, was einigen Gästen gar nicht so in den Kram passt. Aber wo der Bourbon Kid auftaucht – soviel dürfte allen klar sein – ist am Ende nichts mehr so wie es war.

Fakt ist, es wird blutig, seeehr blutig und noch skurriler als bereits in den vorhergehenden Teilen. Liebhaber des Splatterpunks und Quentin Tarantino kommen zu 100% auf ihre Kosten. Ein buntes Stell-Dich-Ein von alten Musikern, witzigen Sprüchen und einem ganzen Haufen an Killern auf einem Fleck, die sich und anderen nach dem Leben trachten – sofern man von Leben reden kann – reichen sich hier die Klinke in die Hand und jede Seite bringt neue Überraschungen ans Tagslicht äh Kunstlicht. Lesespaß garantiert – für Leute die es mögen…und hat es ein Ende? Vielleicht

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Anonymus – Das Buch ohne Staben

Die erste Schlacht in Santa Mondega ist geschlagen – und der Bourbon Kid ist von der Bildfläche verschwunden…allerdings taucht eine Mumie in Santa Mondega auf, die nichts Gutes im Schilde führt und allein ihr Ausbruch aus dem Museum ist alles andere als unblutig. Auch der Mönch Peto taucht erneut in der Stadt auf, wieder auf der Jagd nach dem Mondstein und er will Rache, denn der Bourbon Kid hat all seine Brüder auf dem Gewissen. Nur der Bourbon Kid hat eigentlich so gar keine Lust auf ein Gemetzel, er will in den Ruhestand treten, was ihm seiner Meinung nach nach 18 Jahren wildem Gemetzel und zahlreichen Untoten Toten auch zusteht, immerhin hat er etliche Vampire, Werwölfe und auch etliche Unschuldige ins Jenseits befördert. Allerdings wird daraus so schnell nichts, denn jemand hat einen Fehler gemacht – einen sehr großen Fehler und nun ist der Bourbon Kid wieder da…und dieses Mal kennt er keine Gnade. Seine ganz persönliche Abschlussliste im Gepäck eröffnet er eine blutige Schlacht, an deren Ende es nur noch einen geben kann – ihn – denn erst wenn er alles ausgelöscht hat wird er Ruhe geben…Vielleicht.

Der zweite Teil vom genialen Autor Anonymus sorgt erneut für Spannung von der ersten Seite an. Wer denkt, dass es an blutigem Gemetzel und schwarzem Humor eigentlich nicht derber geht, wird überrascht sein, denn es geht immer noch schlimmer. Zudem erfährt man einiges aus der Vergangenheit des Bourbon Kids – das Wie und Warum – und warum das Buch ohne Staben noch viel gefährlicher ist als das Buch ohne Namen.

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Anonymus – Das Buch ohne Namen

“Jeder, der dieses Buch liest, stirbt. Doch nur wer es liest, weiß, warum…”

Santa Mondega, eine Stadt, irgendwo, und eine Sonnenfinsternis steht vor der Tür, die die Welt verändern wird. Es ist an sich schon nicht klug sich Nachts in Santa Mondega auf den Straßen herumzutreiben, denn dort laufen die Dinge eben etwas anders, in den Bars herrscht Rauchpflicht und jeder der sich nicht daran hält wird kurzerhand – günstigensfalls – vor die Tür gesetzt, aber es gibt eben auch immer wieder Menschen, die das nicht so glauben wollen – und sie werden es schnell bereuen. Zahlreiche zwielichtige Gestalten halten sich in Santa Mondega auf, Kleinkriminelle, Schwerverbecher und dann ist noch ein Fremder in der Stadt, allen nur bekannt als der Bourbon Kid.

Als dann noch der Mondstein verschwindet, Mönche in der Stadt auftauchen und sich nach diesem Stein erkundigen und ihn noch vor der Mondfinsternis finden müssen, damit das schlimmste Ereignis der Menschheit nicht eintritt, ist in Santa Mondega die Hölle los, denn es gibt Leute, die ganz und gar nicht möchten, dass der Mondstein gefunden wird und es gibt den Bourbon Kid, der sowieso alles niederschießt, was sich ihm in den Weg stellt. Er kennt keine Gnade…und er ist gekommen um aufzuräumen…

Das Buch ohne Namen ist eine geballte Ladung an schwarzen Humor, blutigen und wilden Rumgeballer und derben Sprüchen und dabei so spannend, dass man es kaum erwarten kann eine neue Seite umzuschlagen, um endlich herauszufinden, wer der Bourbon Kid ist, was er eigentlich will und ob der Mondstein gefunden wird….und schließlich spielt auch das Buch ohne Namen eine Rolle.

Dieses Buch ist ein Muss für alle, die Quentin Tarantino und markaberen Humor mögen.
Es handelt sich wahrscheinlich um einen Roman, aber auch Thriller oder Krimi könnte passend sein…man weiß es nicht.

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Cornelia Funke – Tintentod

Meggie, Mo, Resa, Staubfinger und Farid sind nach wie vor in der Tintenwelt. Auch Orpheus, den sie in die Tintenwelt geholt haben ist dort und er missbraucht seine Gabe um aus der Geschichte eines anderen, seine eigene zu machen. Meggies Vater ist nicht mehr länger nur Zauberzunge, er kann das Elend, welches auch durch Orpheus Hilfe in die Tintenwelt eingezogen ist, nicht ertragen und wird zum Eichelhäher – einem im Liedern besungenen Helden, der an der Seite des schwarzen Prinzen gegen das Böse kämpft. Orpheus versucht alles, um ihn aufzuhalten, doch er hat Widersacher – Meggie und der wahre Geschichtenerzähler Fenoglio schreiben ebenfalls eifrig, um die Geschichte der Tintenwelt wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Doch Orpheus ist mächtig – wird es gelingen, der Geschichte zu einem guten Ende zu verhelfen oder fehlen am Ende die passenden Worte? Immerhin spielen ja noch weitere Figuren eine Rolle, denn die wahren Tintenherzfiguren sind ebenfalls nicht untätig um ihre Ziele durchzusetzen.

Und dann bleibt auch immer noch die alles entscheidende Frage – bleiben Mo, Meggie und all die anderen aus der realen Welt in der Geschichte, oder kehren sie nach Hause zurück?

Der dritte Roman ist das fulminate Finale der Tintenherz-Trilogie. Zahlreiche Wendungen machen das Buch von Seite zu Seite spannender. Und immer wieder, wenn man denkt, dass die Situation eigentlich völlig ausweglos erscheint, öffnet sich ein Türchen…doch ob zum Guten oder zum Schlechten, weiß man nicht, bevor man nicht hindurchgeht.

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Cornelia Funke – Tintenblut

Meggie hat fantastische Dinge erlebt, sie hat ebenfalls die Gabe, die auch ihr Vater hat und sie hat einen Freund, einen Jungen namens Farid, der von ihrem Vater in ihre Welt gelesen wurde, wenn auch unabsichtlich. Farid jedoch ist besessen von Staubfinger, dem Mann, der das Feuer wie kein anderer beherrscht. Staubfinger ist durch die Hilfe von Orpheus, einem Mann mit ähnlichen Fähigkeiten wie Meggies Vater Mo, in die Tintenwelt zurückgekehrt, doch Farid, dem dasselbe versprochen wurde, harrt immer noch in der wahren Realität aus.

Um diesen Fehler schnellstmöglich zu beheben bittet Farid Meggie um ihre Hilfe. Er will zurück in die Tintenwelt um Staubfinger vor großen Gefahren zu warnen und auch Meggie wünscht sich sehr, noch einmal dorthin zurückzukehren um all die wunderbaren Dinge zu sehen, von denen ihr ihre Mutter, die sie in der Tintenwelt wiedergefunden haben, erzählt hat. Auch wenn Mo herausfindet, dass Meggie das Blatt mit dem Orpheus Staubfinger zurückgelesen hat besitzt, so kann er sie nicht wirklich überzeugen dieses Blatt zu vernichten und eines Tages liest Meggie sich und Farid in die Tintenwelt hinein, nicht ahnend, was sie auf der anderen Seite erwartet und das sie zwar Capricorn vernichtet haben, aber noch weit aus bösere Gestalten dort auf sie warten könnten…

Auch Mo und Resa – Meggies Mutter – kehren in die Tintenwelt zurück um ihre Tochter zurückzuholen. Doch die Geschichte lässt sich nicht so ohne weiteres durch Wörter ändern und so müssen sie denjenigen finden, der die richtigen Worte hat…

Der zweite Teil der Tintenwelt-Trilogie liest sich wie ein Krimi. Die Macht der Wörter ist allgegenwärtig und auch wenn die Tintenwelt anmutig und schön, ja nahezu bezaubernd ist, so müssen die Protagonisten feststellen, dass dafür auch die Schattenseiten um einiges mächtiger sind.

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