Peter Stjernström – Das beste Buch der Welt

Titus Jensen ist Schriftsteller, allerdings nur ein mittelmäßiger. Außerdem ist Titus auch Alkoholiker und die Kombination lässt ihn alles andere als erfolgreich sein. Nach einer Lesung und mit mächtig Alkohol intus, kommt Titus im Gespräch mit Eddie X auf die Idee das beste Buch der Welt zu schreiben.

Und nun beginnt etwas, womit Titus nicht rechnet. Auch Eddie X will das beste Buch der Welt schreiben und plötzlich sieht sich Titus unerwartet einem Konkurrenten gegenüber.

Und während Titus‘ Lektorin ihn dazu bringt trocken zu werden und sich vernünftig zu ernähren, damit er auch wirklich das beste Buch der Welt schreibt, plant Eddie X etwas teuflisches. Was dabei alles passiert und wer das Rennen um das beste Buch der Welt macht und was für seltsame Personen Titus zwischendurch so alles kennenlernt, das beschreibt Peter Stjernström sehr einfallsreich und fesselnd.

„Das beste Buch der Welt“ liest sich spannend, humorvoll und manchmal auch ein klein wenig lehrreich zugleich. Wie die Sache ausgeht, wer sich durchsetzt bei diesem nicht immer ganz fairen Wettstreit, das bleibt doch eine ganze Weile offen, auch weil manche Dinge teils unvorhersehbare Wendungen nehmen. Die teils etwas skurril wirkenden Personen in dem Buch, sind schon äußerst interessant in ihren Handlungen zu verfolgen.

Das Buch ist aber auch ein Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt all jener Künstler, die nicht von Ruhm und Ehrungen usw. überhäuft werden, die sich jeden Tag aufs Neue durchschlagen müssen. Vielleicht ist „Das beste Buch der Welt“ nicht das beste Buch der Welt, aber es ist auf jeden Fall lesenswert.

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